| Die Ur-Band 1975 | |
| ergo - Erfurt | |
![]() ergo 1977
Aus der Historie ... Die Band ergo gründete sich im Jahre 1975. Der Name bezieht sich eher auf die Übersetzung aus dem Lateinischen, sinngemäß "also lasset uns beginnen", weniger auf die Tatsache, dass die Mitglieder aus Erfurt und Gotha stammten, was eher ein lustiger Nebeneffekt war. ergo entwickelte sich von einer anfangs reinen Bluesband zu einer musikalisch gegenüber verwandten Stilrichtungen sehr offenen Band. Besonders deutlich zeigte sich dies bei den Eigenkompositionen aber auch im Repertoire insgesamt. Immer aber blieb der Blues das wesentliche Element ihrer Musik, auf dem sich alles aufbaute. Die Band war in den Hochburgen des Blues genauso zu Hause, wie in sämtlichen Studentenclubs des Landes von Rostock bis Suhl oder in den heiligen Hallen der Berliner Szene. Über den gesamten Zeitraum entstand eine Vielzahl von Eigenkompositionen, die teilweise heute noch in verschiedenen musikalischen Fassungen gespielt werden. Besetzung in chronologischer Reihenfolge: Angelika Weiz (voc) Waldi Weiz (git, voc, komp, arr), später auch Udo Weidemüller (git) und Micha Lehnhard (git) Tomas Ludwig (p, org), später auch Kalle Schüller (p), Christoph Gölitz (p) und Nico Schlenker (p) Bernd Fränzel (ts, as, ld), später auch Rene`Decker (sax) und Milo (sax) Achim Degel (as, fl) Frieder Krannich (mh) Olaf Schulz (b), ab 1977 Eddi Janta (b) Bernd Saewe (dr), später Peter von Kintzel (dr) und Detlef Möller (dr) Wichtige Stationen der Band: Die Auszeichnung "hervorragendes Volkskunstkollektiv", die ergo erhielt, wirkte sich besonders auf die Höhe der Gage aus, aus 7,50 Mark pro Stunde wurden 10,-. 1977: Konzert in Variationen mit Engerling und Traveling Blues 1977: Beatkiste in Gotha mit Holger Biege und Karat 1977: Live Sendung "rund" u.a. mit G. Fischer, Slade und Goldie Ens 1978: "Jazz bei uns", Berlin 1979: Filmmusik für "Treffpunkt Kino" (DEFA) ... und vieles mehr Am 16.01.1985 fand das letzte Konzert von ergo in der Erfurter Engelsburg statt. ![]() ergo - Liveauftritt in den 70ern
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